Und wo ich schon dabei bin, von meinem strahlenden Lächeln zu erzählen, gleich noch folgende Geschichte:
Neulich war ich in Zürich mit dem Tram und einem Freund unterwegs. An einer Haltestelle stiegen zwei Mütter mit ungefähr fünf Kindern ein, auch wenn sie sich anhörten wie eine ganze Schulklasse. Mein Freund (ein Lehrer!) zeigte sich offensichtlich genervt von dem Lärm und warf den Kindern einen bösen Blick zu. Einige Haltestellen weiter stieg die eine Mutter mit ihrem Nachwuchs wieder aus. Die andere blieb mit ihrem Dreikäsehoch, einem wirklich süssen Baby und dem Ungetüm, das sich Kinderwagen nennt, alleine zurück.
Als ich sah, dass sie im Begriff war, an der nächsten Station auszusteigen, wollte ich ihr mit dem Ungetüm helfen, aber weil ich am Fenster sass, hätte ich über meinen Freund klettern müssen, um das zu tun. Also schenkte ich ihm mein strahlendstes Lächeln und bat ihn, doch der Dame schnell mit dem Kinderwagen zu helfen, was er dann auch tat. Sie bedankte sich höflich, und als das Tram schon wieder anfuhr, zwinkerte sie mir fröhlich zu.
Was hab ich mich darüber gefreut!
(Und natürlich habe ich mich auch darüber gefreut, meinem Freund eine Lektion in pfadfindermässigen guten Taten beigebracht zu haben.)
Neulich war ich in Zürich mit dem Tram und einem Freund unterwegs. An einer Haltestelle stiegen zwei Mütter mit ungefähr fünf Kindern ein, auch wenn sie sich anhörten wie eine ganze Schulklasse. Mein Freund (ein Lehrer!) zeigte sich offensichtlich genervt von dem Lärm und warf den Kindern einen bösen Blick zu. Einige Haltestellen weiter stieg die eine Mutter mit ihrem Nachwuchs wieder aus. Die andere blieb mit ihrem Dreikäsehoch, einem wirklich süssen Baby und dem Ungetüm, das sich Kinderwagen nennt, alleine zurück.
Als ich sah, dass sie im Begriff war, an der nächsten Station auszusteigen, wollte ich ihr mit dem Ungetüm helfen, aber weil ich am Fenster sass, hätte ich über meinen Freund klettern müssen, um das zu tun. Also schenkte ich ihm mein strahlendstes Lächeln und bat ihn, doch der Dame schnell mit dem Kinderwagen zu helfen, was er dann auch tat. Sie bedankte sich höflich, und als das Tram schon wieder anfuhr, zwinkerte sie mir fröhlich zu.
Was hab ich mich darüber gefreut!
(Und natürlich habe ich mich auch darüber gefreut, meinem Freund eine Lektion in pfadfindermässigen guten Taten beigebracht zu haben.)
babotschka - am Dienstag, 29. Juni 2004, 08:17 - Rubrik: schoen
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Ich habe ein neues Spiel erfunden, das ich mit mir selbst spiele, und das geht so:
Wenn ich einkaufen gehe, dann schenke ich der Kassiererin immer mein strahlendstes Lächeln. Und mit strahlendst meine ich strahlendst. Einige der Frauen, die hinter der Kasse sitzen, reagieren gar nicht, einige sehr erstaunt, und eine, die ich regelmässig antreffe, die spielt das Spiel zurück, und lächelt mich ebenso strahlend an.
So tauschen wir bei jedem Einkauf ein Lächeln. Ich bekomme eines von ihr, sie eines von mir. Dieses Spiel hebt definitiv meine Laune.
Wenn ich einkaufen gehe, dann schenke ich der Kassiererin immer mein strahlendstes Lächeln. Und mit strahlendst meine ich strahlendst. Einige der Frauen, die hinter der Kasse sitzen, reagieren gar nicht, einige sehr erstaunt, und eine, die ich regelmässig antreffe, die spielt das Spiel zurück, und lächelt mich ebenso strahlend an.
So tauschen wir bei jedem Einkauf ein Lächeln. Ich bekomme eines von ihr, sie eines von mir. Dieses Spiel hebt definitiv meine Laune.
babotschka - am Dienstag, 29. Juni 2004, 08:06 - Rubrik: schoen
Seine Tage wartend zu verbringen ist echt keine gute Lebenseinstellung. Man vertrödelt viel wertvolle Zeit bei den Gedanken an: Heute? Wenn nicht heute, dann vielleicht morgen? Keine Zeit? Keine Lust? Soll ich was tun?
Da verbringt man die Zeit besser mit Leben und überlässt das Warten jemand anderem.
Da verbringt man die Zeit besser mit Leben und überlässt das Warten jemand anderem.
babotschka - am Samstag, 26. Juni 2004, 11:38 - Rubrik: unnoetiges
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Auf unserem neuen Duschvorhang tummeln sich 21 Goldfische mit dazugehörigen Kieselsteinen.
Nur gut, dass ich mir die Wanne nicht mit ihnen teilen muss.
Nur gut, dass ich mir die Wanne nicht mit ihnen teilen muss.
babotschka - am Donnerstag, 24. Juni 2004, 14:51 - Rubrik: bloedsinn
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Ich habe mich heute nach langer Zeit wieder mit einem alten Freund getroffen. Wir kennen uns, seit wir 12 Jahre alt sind, waren mal ein Paar, aber schon lange nicht mehr, und haben uns oft gegenseitig getröstet, wenn das Leben nicht so lief, wie wir es gerne gehabt hätten. Vor allem er hat mich ein paar Mal nächtelang im Arm gehalten, weil ich Angst hatte vor dem Morgen, vor dem Schlaf und überhaupt vor allem.
Ich wusste seit einiger Zeit, dass er eine neue Freundin hat. Was ich allerdings vergessen hatte, ist, wie sehr er sich auf die Menschen einlässt, mit denen er eine Beziehung führt. Er ist so ganz anders als noch vor vier Monaten, interessiert sich für andere Dinge, sieht ein bisschen anders aus, und lacht sogar anders - und vor allem an anderen Stellen als vorher.
Ich sage nicht, dass er mir weniger gefällt oder lieb und wertvoll ist als vorher. Aber als mir das auffiel und ich ihn ein bisschen beobachtete, da war ich ziemlich sprachlos. Muss ein langweiliges Bier gewesen sein für ihn, das wir zusammen tranken, da ich vor lauter sprachlosem Staunen nur ab und zu etwas einwarf .
Ich wusste seit einiger Zeit, dass er eine neue Freundin hat. Was ich allerdings vergessen hatte, ist, wie sehr er sich auf die Menschen einlässt, mit denen er eine Beziehung führt. Er ist so ganz anders als noch vor vier Monaten, interessiert sich für andere Dinge, sieht ein bisschen anders aus, und lacht sogar anders - und vor allem an anderen Stellen als vorher.
Ich sage nicht, dass er mir weniger gefällt oder lieb und wertvoll ist als vorher. Aber als mir das auffiel und ich ihn ein bisschen beobachtete, da war ich ziemlich sprachlos. Muss ein langweiliges Bier gewesen sein für ihn, das wir zusammen tranken, da ich vor lauter sprachlosem Staunen nur ab und zu etwas einwarf .
babotschka - am Mittwoch, 23. Juni 2004, 19:32 - Rubrik: stoerungen
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Dieses Gefühl im Magen, im Bauch, im Herzen und im Hirn, dass alles genau richtig ist, das man so selten hat, das habe ich jetzt gerade. Alles stimmt, ist genau so richtig, wie es ist. Ich hoffe, dieses Gefühl wird jetzt länger als fünf Minuten anhalten.
Edit:
Es hält nun schon einen ganzen Tag lang an, dieses Gefühl. Herrlich!
22. Juni, 17:31
Edit:
Es hält nun schon einen ganzen Tag lang an, dieses Gefühl. Herrlich!
22. Juni, 17:31
babotschka - am Montag, 21. Juni 2004, 13:20 - Rubrik: schoen
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